Geschichte und Bedeutung des Al-Quds-Tages

Vortrag

Die antisemitische Internationale – Zur Geschichte und Bedeutung des Al-Quds-Tages

Die iranische Revolution und der damit einhergehende Umbau zum totalitär-theokratischen Regime hat sich 2019 zum 40. Mal gejährt. Seit inzwischen 40 Jahren wird außerdem versucht, die Ideologie des Mullah-Regimes in die Welt zu tragen. Geopolitische Projektionsfläche des Hasses auf alles, was nicht der Auslegung des Korans durch den Großayatollah entspricht, ist Israel als dezidiert jüdischer Staat, umgeben von mehrheitlich muslimisch geprägten Ländern. Ein Ausdruck dessen, ist der in vielen Ländern der Welt stattfindende al-Quds-Tag, an dem für die Vernichtung Israels demonstriert wird.
Auch in Deutschland treffen sich jährlich vor allem in Berlin eine Mischung aus Islamist_innen, Neonazis und antiimperialistischen „Linken“. Wenn auch das verbindende Element aller Akteure an diesem Tag ihr verschleierter Antisemitismus ist, so steht der al-Quds-Tag darüber hinaus ebenso für die Anerkennung heteronormativer, patriarchaler Gesellschaftsstrukturen und Geschlechterrollen. Weltweit ist dieser Tag mitnichten als simplen Feiertag, sondern vielmehr als politischer Kampftag zu verstehen.
Der Vortrag ist in drei Teile gegliedert und befasst sich mit der Geschichte des Irans und der Ausgestaltung des politischen Systems seit 1979, dem al-Quds-Tag und dessen Bedeutung sowie dem Verhalten bzw. Nicht-Verhalten der (radikalen) Linken.